„Ich kann alles - nur nichts elegantes“

Armin Rohde

Der im Ruhrpott geborene Sohn eines Bergarbeiters war schon ein gefragter Theaterschauspieler, bevor ihm 1993 der große Durchbruch als „Bierchen“ in „Kleine Haie“ gelang. Zahllose Rollen - vom „Bewegten Mann“ bis hin zu „Keinohrhasen“ - machten den Schauspieler zu einem der ganz Großen der deutschen Film- und Fernsehlandschaft.

Der Grimme-Preisträger besticht durch enorme Wandelbarkeit. Er kann den Proll mit Lederjacke ebenso eindringlich wie einen Münchner Schönheitschirurgen spielen. Privat ist Armin Rohde ein empathischer und humorvoller Mensch. Er ist Buddhist, sein Name lautet dort nicht zu unrecht „Der mit seinen Taten glücklich unterwegs ist“.

Glücklich unterwegs ist er seit neuestem auch mit dem Sport. Er trainiert an sechs Tagen in der Woche, es geht ihm nicht darum schlanker zu werden, er sucht das Gefühl: „Und das Gefühl ist geil! Wie Tarzan!“ sagt Rohde. Nach Feierabend gibt er auch schon mal den Autisten und spielt nächtelang mit Playstation und Computerspielen wie „Age of Empires“.

Das Arbeitstier Rohde kombiniert seine ungeheure Präsenz mit einem überaus großen komischen Talent. Das macht seine vielfältigen Rollen und Charaktere in jeder Hinsicht einprägsam und unverwechselbar.

Ausblick:

  • Seine Paraderolle „Nachtschicht“ im ZDF als Hauptkommissar Erich Errichten - Sendetermin Anfang nächsten Jahres
  • Tatort Köln - Sendetermin steht noch nicht fest. Gerade abgedreht im Sommer
  • Eine Liebeskomödie „Das Lächeln der Frauen“ im ZDF - Sendetermin im nächsten Jahr
  • Ein TV Zweiteiler „ Die Abrechnung“ erscheint Mitte Oktober im öffentlich rechtlichen.
Armin Rohde -Süddeutsche Zeitung Magazin
Armin Rohde - Große Freiheit